Die Nasenatmung hilft dabei, den richtigen Atemrhythmus wiederherzustellen. Wenn Sie durch die Nase atmen, wird die Luft gereinigt, befeuchtet und erwärmt. In den Nasennebenhöhlen bildet Ihr Körper Stickstoffmonoxid (NO), das die Sauerstoffaufnahme im Blut verbessern und das Immunsystem unterstützen kann. Wir beobachten häufig, dass Patienten nach der Umstellung auf Nasenatmung von besserem Schlaf, mehr Energie und weniger Infektanfälligkeit berichten. Das liegt daran, dass der Körper nachts besser mit Sauerstoff versorgt wird.
Nasenatmung in Brandenburg: Wie die richtige Atmung Ihren Kiefer, Ihren Schlaf und Ihr Immunsystem stärkt
Zusammenfassung: Nasenatmung filtert, befeuchtet und erwärmt die Atemluft und fördert die Bildung von Stickstoffmonoxid (NO) in den Nasennebenhöhlen. Chronische Mundatmung begünstigt schmale Kiefer, Zahnengstände, Schnarchen und Haltungsschwächen. Dr. Ruth-Sara Strijbos-Rütten nutzt in ihrer Praxis nördlich von Berlin den Balancer und myofunktionelle Übungen, um Patienten bei der Umstellung auf die physiologische Nasenatmung zu begleiten.
Atmen Sie richtig? Ein Test, der Sie überraschen könnte
Einatmen. Ausatmen. Tausende Male am Tag, meist unbewusst. Doch die Art, wie Sie atmen, beeinflusst weit mehr als nur Ihre Lunge: Sie entscheidet mit darüber, wie sich Ihr Kiefer entwickelt, wie tief Sie schlafen und wie widerstandsfähig Ihr Immunsystem ist.
Der Unterschied zwischen Nasen- und Mundatmung ist dabei grundlegend. Wer dauerhaft durch den Mund atmet, umgeht ein biologisches Schutzsystem – mit Folgen für Zähne, Haltung und Schlafqualität.
In ihrer Praxis nördlich von Berlin betrachtet Dr. Strijbos-Rütten das Atmen als erste Säule der Dentosophie. Wer lernt, wieder durch die Nase zu atmen, legt den Grundstein für einen gut entwickelten Kiefer und ein entspanntes Nervensystem.
„Die Umstellung von Mund- auf Nasenatmung war bei meinen Kindern ein Wendepunkt. Der Schlaf wurde ruhiger, die Infekte seltener, und der Kiefer fand den Raum, den er für die bleibenden Zähne brauchte.“ – Dr. Ruth-Sara Strijbos-Rütten, Dentosophie Brandenburg
Dr. Ruth-Sara Strijbos-Rütten
Dr. Ruth-Sara Strijbos-Rütten:
Ihre Spezialistin für Nasenatmung und Dentosophie in Brandenburg
Dr. Ruth-Sara Strijbos-Rütten verbindet Dentosophie mit funktioneller Diagnostik, Osteopathie und Atemtraining. Die Wirkung der Nasenatmung hat sie bei sich selbst und ihren Kindern erfahren – und bringt diese Erfahrung in jede Behandlung ein.
Ihre Praxis nördlich von Berlin ist auf die Zusammenhänge zwischen Atmung, Kieferentwicklung und Körperhaltung spezialisiert. Statt am klassischen Zahnarztstuhl arbeitet sie auf der Massageliege – mit Zeit, Ruhe und Blick auf den ganzen Körper.
Dentosophie und Atmung:
Warum die Nase den Kiefer formt
In der Dentosophie gilt: Die Form folgt der Funktion. Wenn Sie dauerhaft durch den Mund atmen, fehlt dem Oberkiefer ein entscheidender Impuls – der Druck der Zunge, die normalerweise am Gaumen ruht.
Das Ergebnis: ein schmaler, hoher Gaumen und Platzmangel für die Zähne. Ärzte sprechen von einem „gotischen Gaumen“.
Nasenatmung hingegen sorgt dafür, dass die Zunge am Gaumen bleibt. Sie weitet den Oberkiefer von innen – sanft und kontinuierlich, bei jedem Schlucken, bei jedem Atemzug.
Was passiert in Ihrer Nase:
Die Physiologie der Atmung
Die Nase ist ein Hochleistungsorgan. Wenn Sie durch die Nase einatmen, geschehen drei lebenswichtige Dinge:
Filterung und Reinigung
Nasenhärchen und Schleimhäute fangen Staub, Pollen und Krankheitserreger ab, bevor sie in die Lunge gelangen.
Klimatisierung
Die Luft wird auf Körpertemperatur erwärmt und befeuchtet. Das schont die Lungenschleimhaut.
Stickstoffmonoxid (NO)
In den Nasennebenhöhlen bildet Ihr Körper Stickstoffmonoxid. Dieses Gas kann die Sauerstoffaufnahme im Blut verbessern, wirkt antibakteriell und entspannt die Blutgefäße.
Mundatmung umgeht dieses System: Ungefilterte, kalte Luft strömt ein, trocknet die Schleimhäute aus und erhöht das Risiko für Karies, Zahnfleischentzündungen und wiederkehrende Infekte.
Hätten Sie es gewusst? In der Nasenhöhle befinden sich Sensoren, die nicht nur Gerüche in der Umgebung wahrnehmen, sondern auch die Lufttemperatur und die Geschwindigkeit des Luftstroms. Die Umgebung wird kontinuierlich überwacht und die eigene Atmung wird automatisch an die sich verändernden Umgebungsbedingungen angepasst. Beim Einatmen von kalter Luft wird etwa die Atemfrequenz reduziert, um eine zu starke Unterkühlung zu verhindern. Die Mundatmung setzt diesen Mechanismus außer Kraft. Die Folge ist, dass ein wichtiger Kontrollprozess des menschlichen Körpers verloren geht.
„Für mich ist die Nase weit mehr als ein Sinnesorgan. Sie ist der biologische Filter und Regulator unseres Lebens. In der Dentosophie nutzen wir dieses Wissen, um nicht nur Zähne zu behandeln, sondern die Lebensqualität an ihrer Basis zu verbessern.“
– Dr. Ruth-Sara Strijbos-Rütten
Atmen, Schlucken, Kauen: Drei Funktionen, ein System
Die Atmung steht nicht allein. Sie ist Teil des orofazialen Systems (Mund-Gesichts-System). Nur wer durch die Nase atmet, ermöglicht der Zunge ihre korrekte Position am Gaumen.
Das ist die Voraussetzung für ein physiologisches Schluckmuster und kräftiges, beidseitiges Kauen. Dr. Strijbos-Rütten harmonisiert diesen Dreiklang, um Kieferentwicklung, Körperhaltung und Wohlbefinden ins Gleichgewicht zu bringen.
So funktioniert der Balancer: Trainingsgerät für die Nasenatmung
Der Balancer ist ein weiches Silikongerät, das Sie täglich 10 bis 15 Minuten tragen. Er arbeitet als Trainer für Ihren Mundraum.
Was der Balancer bewirkt:
- Er fördert sanft den Lippenschluss.
- Er führt die Zunge an den Gaumen.
- Er weitet über die veränderte Kieferstatik die Nasenwege.
Durch regelmäßiges Tragen, vor allem abends und nachts, gewöhnt sich Ihr Nervensystem schrittweise an die Nasenatmung. Fachleute nennen diesen Vorgang Neuroplastizität: Ihr Gehirn lernt neue Muster.
Konzentrationsprobleme bei Kindern:
Wenn die Ursache im Atmen liegt
Nördlich von Berlin begleitet Dr. Strijbos-Rütten viele Kinder, die unter Unruhe oder Konzentrationsschwächen leiden. Oft liegt die Ursache nicht dort, wo Eltern sie vermuten.
Kinder, die nachts mit offenem Mund schlafen, bekommen weniger Sauerstoff. Die Schlafphasen werden unruhiger. Tagsüber zeigt sich das als Müdigkeit, Zappeligkeit oder mangelnde Aufmerksamkeit – Symptome, die manchmal fälschlicherweise als ADHS gedeutet werden.
Die Dentosophie setzt hier an: Durch die Förderung der Nasenatmung in der Wachstumsphase kann sich die nächtliche Sauerstoffversorgung verbessern. Viele Eltern berichten, dass ihre Kinder nach der Umstellung ausgeglichener und aufmerksamer sind.
So läuft die Atemtherapie bei Dr. Strijbos-Rütten ab
Die Behandlung in der Praxis nördlich von Berlin folgt einem klaren Ablauf.
Schritt 1:
Analyse Ihres Atemmusters
Dr. Strijbos-Rütten prüft Ihre Atmung, Zungenposition und Gesichtsmuskulatur. Im Gespräch klärt sie, seit wann Beschwerden bestehen und welche Faktoren eine Rolle spielen. Die Untersuchung findet auf der Massageliege statt – entspannt und mit Blick auf Ihren ganzen Körper.
Schritt 2:
Therapieplan – mehrere Bausteine
- Balancer als Basistraining:
Täglich 10–15 Minuten tragen. Das Gerät trainiert Lippenschluss, Zungenposition und Nasenatmung. - Myofunktionelle Übungen:
Gezielte Übungen für Zunge, Lippen und Gesichtsmuskulatur – für zu Hause. - Atemübungen:
Techniken wie die 4-7-8-Atmung beruhigen das Nervensystem und unterstützen die Umstellung. - Ätherische Öle:
Ergänzend setzt Dr. Strijbos-Rütten Doterra-Öle ein – etwa zur Unterstützung beim Atemtraining. Die Öle ersetzen keine Behandlung, können aber das Wohlbefinden fördern. - Mikronährstoffe bei Bedarf:
Wenn die Omega-3-Diagnostik Auffälligkeiten zeigt, besprechen wir eine gezielte Ergänzung. Omega-3-Fettsäuren können entzündliche Prozesse im Körper dämpfen – das unterstützt auch die Regeneration der Atemwege.
Schritt 3:
Begleitung über die Zeit
Erste Veränderungen zeigen sich meist nach 3 bis 6 Monaten. Wir begleiten Sie mit regelmäßigen Kontrollterminen und passen die Therapie an Ihren Fortschritt an. Das Ziel: Nasenatmung als neue Gewohnheit – auch im Schlaf.
Das bringt Ihnen die Umstellung auf Nasenatmung
Was unsere Patienten in Brandenburg häufig berichten:
- Besserer Schlaf – ruhiger, tiefer, erholsamer
- Weniger Schnarchen
- Seltener trockener Mund und Halsschmerzen morgens
- Weniger Infekte durch eine gestärkte Abwehr
- Freiere Kieferbewegungen und weniger Verspannungen
- Bei Kindern: mehr Ausgeglichenheit und Konzentration
- Weniger Zahnsteinbildung
- Besser belüftete Nasennebenhöhlen
Für wen eignet sich die Atemtherapie?
Die Behandlung bei Dr. Strijbos-Rütten in Brandenburg eignet sich für unterschiedliche Situationen.
Geeignet für:
- Erwachsene mit chronischer Mundatmung, Schnarchen oder Schlafproblemen
- Kinder mit Mundatmung, schmalem Kiefer oder häufigen Infekten
- Patienten mit Nackenverspannungen oder Haltungsschwächen, die mit der Atmung zusammenhängen können
- Sportler, die ihre Atemeffizienz verbessern möchten
- Menschen, die Stress über Atemtechniken regulieren wollen
Weniger geeignet für:
- Schwere anatomische Nasenblockaden, die zuerst HNO-ärztlich abgeklärt werden müssen
- Akute Atemwegsinfekte – hier zuerst behandeln lassen
- Patienten, die eine schnelle Lösung erwarten – die Umstellung braucht Zeit und Mitarbeit
Was kostet die Atemtherapie in der Dentosophie?
Die Dentosophie-Behandlung ist in der Regel eine Privatleistung. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten meist nicht. Private Versicherungen erstatten manchmal einen Teil, wenn die Therapie medizinisch begründet ist – das hängt vom Tarif ab.
Wir erstellen Ihnen vor Behandlungsbeginn einen Kostenvoranschlag. So wissen Sie im Voraus, welche Kosten entstehen.
Mehr erfahren:
Weitere Themen rund um Dentosophie
- Richtig schlucken: Wenn die Zunge zum Architekten wird
- Richtig kauen: Die Basis für Kiefer und Haltung
- Der Balancer: Ihr Trainingsgerät für Nasenatmung und Kieferbalance
- Diagnostik: Omega-3 und Mikronährstoffe im Fokus
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- CMD-Behandlung in Brandenburg
Wenn Sie spüren, dass Ihre Atmung nicht stimmt – oder Ihr Kind nachts mit offenem Mund schläft – sprechen Sie uns an.
Praxis Dr. Ruth-Sara Strijbos-Rütten – nördlich von Berlin, Brandenburg
15 Antworten auf Ihre wichtigsten Fragen zur Nasenatmung
1. Warum ist Nasenatmung für den ganzen Körper wichtig?
2. Wie erkenne ich, ob ich Mundatmer bin?
Typische Anzeichen sind ein trockener Mund nach dem Aufwachen, häufige Halsschmerzen, Schnarchen oder dunkle Augenringe trotz ausreichend Schlaf. Auch ein leicht geöffneter Mund in Ruhephasen – beim Lesen, Fernsehen oder am Schreibtisch – deutet auf Mundatmung hin. In der Praxis führt Dr. Strijbos-Rütten eine funktionelle Analyse durch: Sie prüft Atemmuster, Zungenposition und Gesichtsmuskulatur, um ein genaues Bild zu erhalten.
3. Was richtet Mundatmung an meinen Zähnen an?
Mundatmung trocknet den Mundraum aus. Ohne schützenden Speichel fehlt der natürliche Reinigungs- und Remineralisierungseffekt – das Risiko für Karies und Zahnfleischentzündungen (Gingivitis) steigt. Gleichzeitig liegt die Zunge bei Mundatmern tief statt am Gaumen. Dem Oberkiefer fehlt dadurch der formende Druck von innen. Er bleibt schmal. Engstände und schiefe Zähne können die Folge sein. Die Dentosophie arbeitet daran, dieses Umfeld zu verbessern, damit Ihre Zähne in einem gesunden Milieu stehen.
4. Kann Dentosophie Schnarchen reduzieren?
In vielen Fällen ja. Schnarchen entsteht oft durch eine erschlaffte Rachenmuskulatur und eine zurückfallende Zunge bei offenem Mund. Der Balancer trainiert den Lippenschluss und führt die Zunge an den Gaumen. Dadurch bleiben die Atemwege im Rachen freier und stabiler. Das begleitende Training der Mund- und Gesichtsmuskulatur kräftigt das Gewebe. Viele unserer Patienten berichten, dass sie nach der Therapie ruhiger schlafen und erholter aufwachen. Bei Verdacht auf Schlafapnoe empfehlen wir zusätzlich eine schlafmedizinische Abklärung.
5. Was hat Atmung mit Körperhaltung zu tun?
Es gibt eine enge Verbindung zwischen Kiefer, Zungenlage und Halswirbelsäule. Mundatmung führt oft dazu, dass der Kopf nach vorn wandert, um die Atemwege zu öffnen. Fachleute sprechen von „Forward Head Posture“. Das verursacht chronische Nackenverspannungen und kann die Körperstatik beeinträchtigen. Wenn wir die Nasenatmung wieder aktivieren, kann der Kopf zurück in seine natürliche Position über der Wirbelsäule finden. Viele Patienten berichten, dass sich dabei auch Nacken- und Rückenbeschwerden bessern.
6. Gibt es Atemübungen, die ich sofort zu Hause machen kann?
Ja. Eine bewährte Methode ist die 4-7-8-Atmung: 4 Sekunden durch die Nase einatmen, 7 Sekunden den Atem halten, 8 Sekunden langsam durch die gespitzen Lippen ausatmen. Das beruhigt das Nervensystem sofort. Zusätzlich empfehlen wir, mehrmals am Tag bewusst den Lippenschluss zu prüfen und die Zunge sanft an den Gaumen zu legen. Diese einfachen Gewohnheiten trainieren Ihr System auf Nasenatmung um. Dr. Strijbos-Rütten zeigt Ihnen in der Praxis weitere Übungen, die zu Ihrer Situation passen.
7. Wie hilft Nasenatmung bei der Konzentration von Kindern?
Kinder, die durch den Mund atmen, bekommen nachts oft weniger Sauerstoff. Der Schlaf wird unruhiger, die Erholung leidet. Tagsüber zeigt sich das als Müdigkeit, Zappeligkeit oder Konzentrationsschwächen – Symptome, die manchmal fälschlicherweise als ADHS gedeutet werden. Durch Förderung der Nasenatmung in der Wachstumsphase kann sich die nächtliche Regeneration verbessern. Eltern berichten uns häufig, dass ihre Kinder nach der Umstellung in der Schule ruhiger und aufmerksamer sind. Bei richtiger Zungenlage wird ein wichtiger Austrittspunkt des Beruhigungsnervensystems (Parasympathikus) dauerhaft sanft aktiviert, was zur Beruhigung in unserer heutigen „Alarm“-Zeit so wohltuend ist.
8. Warum ist Stickstoffmonoxid (NO) wichtig für die Gesundheit?
Stickstoffmonoxid wird bei der Nasenatmung in den Nasennebenhöhlen gebildet und mit dem Luftstrom in die Lunge transportiert. Es wirkt gefäßerweiternd, kann den Blutdruck regulieren und hat antibakterielle Eigenschaften. Mundatmer produzieren deutlich weniger NO. In der Dentosophie ist die Nasenatmung deshalb ein zentraler Baustein: Sie aktiviert diesen körpereigenen Schutzmechanismus. Das ersetzt keine medizinische Behandlung, unterstützt aber die natürliche Abwehr.
9. Kann ich Nasenatmung auch beim Sport trainieren?
Ja, und das ist empfehlenswert. Nasenatmung beim Sport fühlt sich anfangs anstrengender an, verbessert aber langfristig die CO2-Toleranz und die Sauerstoffverwertung in den Zellen. Außerdem schützt sie die Atemwege vor Reizungen durch kalte oder trockene Luft. Wir beraten Sportler dazu, wie sie den Balancer zur Regeneration einsetzen können und wie sie Schritt für Schritt während des Trainings auf Nasenatmung umstellen. Gerade beim Sport kann der spezielle Nasenbalancer enorm unterstützen. Der Luftstrom in der Nase fühlt sich beim Gebrauch an, als ob die Nase von der Landstraße zur Autobahn wird.
10. Mein Kind schnarcht – muss ich mir Sorgen machen?
Schnarchen bei Kindern sollten Sie ernst nehmen. Es deutet oft auf verengte Atemwege und Mundatmung hin. Langfristig kann das die Kiefer- und Gesichtsentwicklung beeinträchtigen und zu chronischer Müdigkeit führen. In der Dentosophie analysieren wir die Ursachen. Oft hilft ein sanftes Training mit dem Balancer, um die Nasenatmung zu fördern und die Atemwege zu weiten. Wenn wir anatomische Hindernisse vermuten, arbeiten wir mit HNO-Spezialisten zusammen.
11. Was ist die 4-7-8-Methode und warum empfehlen Sie sie?
Diese Atemtechnik nutzt ein einfaches Prinzip: Das verlängerte Ausatmen aktiviert den Vagusnerv, der für Entspannung und Regeneration zuständig ist. Das Nervensystem schaltet vom Stressmodus in den Ruhemodus. Wir setzen diese Technik häufig ein – vor Behandlungen oder in stressigen Lebensphasen. Eine entspannte Muskulatur reagiert besser auf die Impulse des Balancers und erleichtert die Umstellung auf Nasenatmung.
12. Unterstützen Omega-3-Fettsäuren die Atemtherapie?
Omega-3-Fettsäuren wirken entzündungshemmend. Da Mundatmung häufig zu chronischen Reizungen der Atemwege und des Zahnfleischs führt, kann eine ausreichende Omega-3-Versorgung die Geweberegeneration unterstützen. Wir bieten die Omega-3-Diagnostik an, um zu prüfen, ob Ihr Körper die biochemischen Voraussetzungen für eine gute Regeneration mitbringt. Das ersetzt keine Atemtherapie, ergänzt sie jedoch sinnvoll.
13. Wie lange dauert es, bis die Nasenatmung zur Gewohnheit wird?
Das Nervensystem braucht Zeit, um neue Muster zu lernen (Neuroplastizität). Meist zeigen sich erste deutliche Veränderungen nach 3 bis 6 Monaten regelmäßiger Anwendung des Balancers und der Atemübungen. Wir begleiten Sie Schritt für Schritt. Das Ziel ist, dass die Nasenatmung für Sie selbstverständlich wird – auch im Schlaf.
14. Was kann ich tun, wenn meine Nase ständig verstopft ist?
Eine häufig verstopfte Nase ist oft eine Folge von Mundatmung: Die Nasenschleimhäute schwellen an, weil sie zu wenig genutzt werden. Ein Teufelskreis entsteht. Wir setzen sanfte Techniken ein – Nasenspülungen, gezielte Atemübungen –, um die Nase vorsichtig freizubekommen. Der Balancer trainiert den Mundschluss und gibt Ihrem Körper den Impuls, die Nase wieder zu nutzen. Bei anatomischen Hindernissen wie einer starken Nasenscheidewandverkrümmung arbeiten wir mit HNO-Spezialisten zusammen.
15. Warum ist die Zungenposition so wichtig für die Atmung?
Die Zunge ist der Schlüssel: Nur wenn sie am Gaumen ruht, bleibt der Mund geschlossen und der Atemweg im Rachen weit. Eine tief liegende Zunge – typisch bei Mundatmern – engt den Rachenraum ein und lässt den Unterkiefer zurückfallen. In der Dentosophie trainieren wir die Zunge gezielt. Dr. Strijbos-Rütten zeigt Ihnen, wie Sie durch die richtige Zungenruhelage nicht nur Ihre Atmung befreien, sondern auch Kieferstellung und Gesichtsprofil positiv beeinflussen können. Die Erweiterung des Gaumens führt auch zu besser belüfteten Nasennebenhöhlen. Die Aktivierung des Parasympathikus führt zu einer ruhigen und ausgewogenen Atemfrequenz.
Quellen und weiterführende Informationen
DGMyo (Deutsche Gesellschaft für Orofaciale Myofunktion) – Leitfäden zur Nasenatmung.
Studien zur NO-Produktion bei Nasenatmung (ZWP online).
James Nestor: „Breath – Atem. Neues Wissen über die vergessene Kunst des Atmens“, Piper Verlag 2021.
Sämtliche Quellen sind frei verfügbar und basieren auf Fachliteratur und Materialien medizinischer Fachgesellschaften.
Private und gesetzliche Krankenkassen übernehmen nicht alle zahnärztliche Leistungen. Beachten Sie bitte unseren Zuzahlungshinweis. Ihre Erstuntersuchung ist immer kostenfrei.