Bei jedem Schlucken drückt die Zunge mit spürbarer Kraft in eine Richtung – entweder gegen den Gaumen oder gegen die Zähne. Das geschieht bis zu 2000 Mal am Tag. Wenn die Zunge dauerhaft gegen die Schneidezähne presst, verschiebt sie diese langsam, aber stetig. Wir korrigieren diesen Fehlreiz. Nur wenn die Zunge am Gaumen arbeitet, können die Zähne langfristig in ihrer Position bleiben. Wir behandeln die Ursache der Verschiebung – nicht nur das schiefe Ergebnis.
Schluckmuster und Dentosophie in Brandenburg: Wie die Zunge Ihren Kiefer formt
Zusammenfassung: Jeder Mensch schluckt bis zu 2000 Mal am Tag. Dabei drückt die Zunge mit spürbarer Kraft gegen den Gaumen oder gegen die Zähne. Ein falsches (viszerales) Schluckmuster kann Zahnengstände, offenen Biss und Nackenverspannungen begünstigen. Dr. Ruth-Sara Strijbos-Rütten korrigiert diese Fehlfunktionen in ihrer Praxis nördlich von Berlin mit myofunktionellen Training und dem Balancer. Ziel ist das physiologische (somatische) Schlucken, bei dem die Zunge den Oberkiefer von innen weitet und die Zahnstellung stabilisiert.
Schlucken Sie richtig? Was Ihre Zunge mit Ihren Zähnen macht
Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie oft Sie am Tag schlucken? Bis zu 2000 Mal – meist völlig unbemerkt. Doch jeder dieser Vorgänge ist ein kleines Krafttraining für Ihre Gesichtsmuskulatur.
Die Zunge spielt die zentrale Rolle. Arbeitet sie richtig, weitet sie mit jedem Schlucken den Oberkiefer und schafft Platz für die Zähne. Arbeitet sie falsch, drückt sie Tag für Tag gegen die Schneidezähne und verschiebt sie langsam, aber stetig.
In ihrer Praxis nördlich von Berlin versteht Dr. Strijbos-Rütten das Schluckmuster als zweite tragende Säule der Dentosophie, neben Atmung und Kauen. Sie hilft Kindern und Erwachsenen, die Zunge in ihre natürliche Funktion zurückzuführen.
„Als ich verstand, dass das Schluckmuster meiner Kinder die Ursache für ihre Zahnengstände war, veränderte das meinen Blick auf die Zahnmedizin. Zu sehen, wie die Zunge durch den Balancer ihren Platz am Gaumen fand und der Kiefer sich weitete – das hat mich als Behandlerin und Mutter überzeugt.“
– Dr. Ruth-Sara Strijbos-Rütten
Dr. Ruth-Sara Strijbos-Rütten:
Spezialistin für Schluckmuster und Dentosophie in Brandenburg
Dr. Ruth-Sara Strijbos-Rütten verbindet Dentosophie mit Erfahrung aus funktioneller Diagnostik, Osteopathie und myofunktionelle Therapie. Die Wirkung der Schluckkorrektur hat sie bei sich selbst und bei ihren Kindern erfahren.
Ihre Praxis im Norden Brandenburgs ist auf die Zusammenhänge zwischen Zungenfunktion, Kieferentwicklung und Körperhaltung spezialisiert. Statt am klassischen Zahnarztstuhl arbeitet sie auf der Massageliege – mit Zeit für den ganzen Körper.
Atmen, Schlucken, Kauen: Drei Funktionen, die zusammenhängen
In der Dentosophie bilden Atmen, Schlucken und Kauen eine funktionelle Einheit – das orofaziale System (Mund-Gesichts-System). Störungen in einem Bereich wirken sich auf die anderen aus.
Die Zunge ist dabei der entscheidende Spieler:
- Bei jedem Schlucken drückt sie gegen den Gaumen. Geschieht das korrekt, weitet sie den Oberkiefer und schafft Platz für die Zähne.
- Ein falsches Schluckmuster beeinflusst über Muskelketten die Kopfhaltung und kann zu Verspannungen im gesamten Bewegungsapparat führen.
Zwei Arten des Schluckens: Woran Sie den Unterschied erkennen
Fachleute unterscheiden zwei grundlegende Schluckmuster. Das viszerale (infantile) Muster ist normal bei Säuglingen. Bleibt es nach dem Kleinkindalter bestehen, wird es zum Problem.
Viszerales Schluckmuster (infantil):
Die Zunge schiebt sich nach vorn zwischen die Zahnreihen. Bei jedem Schlucken presst sie gegen die Schneidezähne. Mit der Zeit verformt das den Kiefer.
Somatisches Schluckmuster (physiologisch):
Die Zungenspitze ruht am „Spot“ – einer kleinen Stelle direkt hinter den oberen Schneidezähnen am Gaumen. Beim Schlucken rollt der Zungenkörper wellenförmig nach oben gegen den Gaumen, ohne die Zähne zu berühren. Das ist das Ziel der Therapie.
Was passiert, wenn die Zunge falsch arbeitet
Ein anhaltendes infantiles Schluckmuster ist eine häufige Ursache für:
- Protrusion: Die oberen Schneidezähne kippen fächerförmig nach vorn.
- Offener Biss: Die Frontzähne finden keinen Kontakt mehr zueinander.
- Rezidive: Zähne verschieben sich nach einer festen Zahnspange wieder, weil die Zungenkraft nicht korrigiert wurde.
- Sprachfehler: Typisches Lispeln (Sigmatismus) durch eine fehlerhafte Zungenruhelage.
„Schlucken ist für mich die Brücke zwischen Zahnstellung und Körperstatik. In der Dentosophie therapieren wir nicht nur ein Symptom – wir schulen die Zunge als natürlichen Architekten des Kiefers.“
– Dr. Ruth-Sara Strijbos-Rütten
Schluckmuster bei Kindern:
Früh erkennen, rechtzeitig handeln
Bei Kindern ist ein falsches Schluckmuster oft gut erkennbar. Achten Sie auf diese Anzeichen:
- Die Lippen oder das Kinn spannen sich beim Schlucken stark an.
- Eine Art „Grimasse“ entsteht beim Trinken oder Essen.
- Ihr Kind lispelt oder hat Schwierigkeiten mit bestimmten Lauten.
- Die Zähne stehen eng oder die oberen Schneidezähne kippen nach vorn.
Je früher Sie handeln, desto einfacher lässt sich das Muster umtrainieren. Das Nervensystem von Kindern lernt schneller als das von Erwachsenen. Dr. Strijbos-Rütten führt eine funktionelle Analyse durch und erstellt einen passenden Therapieplan.
So läuft die Schlucktherapie bei Dr. Strijbos-Rütten ab
Die Behandlung in der Praxis nördlich von Berlin folgt einem klaren Ablauf.
Schritt 1:
Analyse Ihres Schluckmusters
Dr. Strijbos-Rütten prüft, wie Ihre Zunge arbeitet: Ruht sie am Gaumen oder drückt sie gegen die Zähne? Wie bewegt sie sich beim Schlucken? Gibt es Einschränkungen durch ein kurzes Zungenband? Die Untersuchung findet auf der Massageliege statt – in Ruhe und mit Blick auf Ihren gesamten Körper.
Schritt 2:
Therapie – mehrere Bausteine
- Balancer als Basistraining:
Das weiche Silikongerät liegt zwischen Zunge und Zähnen. Es verhindert den Fehlreiz und führt die Zunge sanft an den Gaumen. Sie tragen es täglich 10 bis 15 Minuten. - Myofunktionelle Übungen:
Kurze Trainingseinheiten für die Zungenkraft. 5 Minuten pro Tag genügen für spürbare Fortschritte. - Interdisziplinäre Zusammenarbeit:
Bei Sprachfehlern arbeitet Dr. Strijbos-Rütten mit Logopäden zusammen. Die Dentosophie schafft den anatomischen Raum, die Logopädie schult die Laute – beides greift ineinander. - Ätherische Öle:
Ergänzend setzt Dr. Strijbos-Rütten Doterra-Öle ein, um die Muskulatur im Hals- und Kieferbereich zu lockern. Die Öle ersetzen keine Behandlung, können aber die Entspannung fördern. - Omega-3-Diagnostik bei Bedarf:
Stille Entzündungen im Gewebe können die muskuläre Anpassung erschweren. Der Test prüft, ob Ihr Körper, die biochemischen Voraussetzungen für eine gute Regeneration mitbringt.
Schritt 3:
Begleitung und Alltagsintegration
Die Trainingseinheiten sind bewusst kurz gehalten, damit sie sich mühelos in Ihren Tag integrieren lassen – etwa beim Kochen, Zähneputzen oder in kurzen Wartezeiten. In der Regel werden erste Resultate nach einem Zeitraum von 3 bis 6 Monaten sichtbar, wobei wir den Fortschritt durch stetige Kontrollbesuche fachlich unterstützen.
Bei hoher Eigenmotivation der Patienten sind oft schon nach 6 Wochen beim ersten Check-up deutliche Fortschritte erkennbar. In dieser kurzen Zeitspanne sind bereits signifikante Korrekturen der Körperhaltung sowie eine Weitung des Oberkiefers um bis zu 2 mm möglich.
Das bringt Ihnen die Korrektur des Schluckmusters
Was unsere Patienten in Brandenburg häufig berichten:
- Stabilere Zahnstellung – weniger Verschiebungen nach kieferorthopädischer Behandlung
- Weniger Nacken- und Schulterverspannungen
- Verbessertes Sprechen, besonders bei Kindern
- Ruhigerer Schlaf durch bessere Zungenposition
- Unterstützung der Nasenatmung
- Mehr Bewusstsein für die eigene Mundfunktion
Für wen eignet sich die Schlucktherapie?
Die Behandlung bei Dr. Strijbos-Rütten in Brandenburg eignet sich für unterschiedliche Situationen.
Geeignet für:
- Kinder mit sichtbar falschem Schluckmuster, Zahnengstand oder Lispeln
- Erwachsene mit CMD-Beschwerden, die mit dem Schluckmuster zusammenhängen können
- Patienten nach kieferorthopädischer Behandlung, die ein Rezidiv vermeiden wollen
- Menschen mit chronischen Nackenverspannungen unklarer Ursache
- Schnarcher, bei denen eine tief liegende Zunge eine Rolle spielt
Weniger geeignet für:
- Schwere skelettäre Kieferfehlstellungen, die zuerst chirurgisch oder orthopädisch versorgt werden müssen
- Akute Zahnschmerzen oder Entzündungen – hier zuerst behandeln lassen
- Patienten ohne Bereitschaft zum täglichen Üben – die Therapie erfordert aktive Mitarbeit
Was kostet die Schlucktherapie in der Dentosophie?
Die Dentosophie-Behandlung ist in der Regel eine Privatleistung. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten meist nicht. Private Versicherungen erstatten manchmal einen Teil, wenn die Therapie medizinisch begründet ist.
Wir erstellen Ihnen vor Behandlungsbeginn einen Kostenvoranschlag. So wissen Sie vorher, welche Kosten entstehen.
Mehr erfahren:
Weitere Themen rund um Dentosophie
- Nasenatmung: Wie die richtige Atemtechnik Kiefer und Gesundheit fördert
- Richtig kauen: Die Basis für Kiefer und Haltung
- Der Balancer: Trainingsgerät für Zunge und Kiefer
- Diagnostik: Omega-3 und Mikronährstoffe im Fokus
- Dentosophie für Kinder
- CMD-Behandlung in Brandenburg
Wenn Sie spüren, dass mit Ihrem Schluckmuster etwas nicht stimmt – oder bei Ihrem Kind Anzeichen erkennen – sprechen Sie uns an.
Praxis Dr. Ruth-Sara Strijbos-Rütten – nördlich von Berlin, Brandenburg
16 Antworten auf Ihre wichtigsten Fragen zum Schluckmuster
1. Warum beeinflusst das Schluckmuster die Zahnstellung?
2. Wie erkenne ich, ob mein Kind falsch schluckt?
Beobachten Sie das Gesicht Ihres Kindes beim Trinken oder Essen: Spannen sich die Lippen oder das Kinn stark an? Entsteht eine Art Grimasse? Das deutet auf ein viszerales Schluckmuster hin. Auch Lispeln ist häufig ein Hinweis. Dr. Strijbos-Rütten führt eine funktionelle Analyse durch. Wir prüfen, wie die Zunge arbeitet, um frühzeitig einzugreifen, bevor sich Kieferverformungen verstärken.
3. Verursacht falsches Schlucken Nackenschmerzen?
Das ist ein häufiger Zusammenhang. Die Zungenmuskulatur ist über das Zungenbein direkt mit der Nacken- und Schultermuskulatur verbunden. Wenn die Zunge bei jedem Schluckvorgang falsch arbeitet, entstehen Fehlspannungen, die sich über die Halswirbelsäule nach unten fortsetzen können. Viele Patienten berichten, dass sich ihre chronischen Verspannungen deutlich gebessert haben, nachdem wir das Schluckmuster und die Kieferstatik durch Dentosophie bearbeitet haben.
4. Was ist der „Zungen-Spot“ und warum ist er wichtig?
Der „Spot“ ist eine kleine Stelle am Gaumen, direkt hinter den oberen Schneidezähnen. Dort gehört die Zungenspitze in Ruhe hin. Wenn sie dort liegt, bleibt der Mund meist geschlossen und die Nasenatmung wird unterstützt. In der Dentosophie trainieren wir das Nervensystem darauf, diesen Punkt als Ruhezentrum zu akzeptieren. Der Balancer führt die Zunge bei jedem Tragen an diese Stelle – bis das Muster automatisch abläuft. In stressigen Phasen überwiegt bei uns der Sympathikus, der Nerventeil, der für die Alarmbereitschaft wichtig ist. Da kann uns der Zungen-Spot als wichtiger Parasympathikus-Trigger helfen, den Tag gelassen zu meistern.
5. Kann ich ein falsches Schluckmuster auch als Erwachsener noch ändern?
Ja. Dank der Neuroplastizität – der Fähigkeit des Gehirns, neue Muster zu lernen – ist das auch im Erwachsenenalter möglich. Alte Gewohnheiten sind zwar gefestigt, aber mit dem Balancer und gezieltem Training lassen sie sich umstellen. Viele Erwachsene in unserer Praxis nutzen das, um CMD-Beschwerden zu lindern oder die Stabilität von Zahnersatz zu sichern. Es braucht etwas mehr Geduld als bei Kindern – aber der Weg lohnt sich.
6. Hilft die Dentosophie bei Lispeln?
Lispeln (Sigmatismus) ist oft das Ergebnis einer Zungenfehlfunktion. Wenn die Zunge nicht lernt, beim Sprechen und Schlucken den richtigen Abstand zu den Zähnen zu halten, entstehen Artikulationsprobleme. Dr. Strijbos-Rütten arbeitet bei Bedarf mit Logopäden zusammen. Während die Logopädie die Laute schult, schafft die Dentosophie durch den Balancer den Raum und die muskuläre Balance. Beides greift ineinander – und die Ergebnisse sind oft deutlich schneller sichtbar.
7. Warum verschieben sich Zähne nach einer Zahnspange wieder?
Das nennt man Rezidiv. Eine feste Zahnspange bewegt Zähne mechanisch, ändert aber nichts an der Zungenfunktion. Wenn die Zunge nach der Behandlung weiterhin 2000 Mal am Tag gegen die Zähne drückt, wandern diese früher oder später zurück. Wir setzen die Dentosophie ein, um genau das zu verhindern. Wir korrigieren das Schluckmuster, damit die Zähne ein stabiles muskuläres Gleichgewicht finden.
8. Wie hilft der Balancer beim Umtrainieren?
Der Balancer liegt zwischen Zunge und Zähnen. Das verhindert den Fehlreiz. Gleichzeitig leitet seine Form den Zungenkörper nach oben an den Gaumen. Bei jedem Schlucken mit dem Gerät erhält Ihr Nervensystem einen sensorischen Impuls für die richtige Bewegung. Dr. Strijbos-Rütten zeigt Ihnen Kau- und Schluckübungen mit dem Balancer, um diesen Lernprozess zu beschleunigen. 10 bis 15 Minuten täglich reichen.
9. Was hat das Zungenband mit dem Schlucken zu tun?
Ein zu kurzes oder straffes Zungenband kann die Zunge daran hindern, den Gaumen zu erreichen. In diesem Fall ist ein somatisches Schluckmuster anatomisch schwer möglich. Dr. Strijbos-Rütten prüft das sehr genau. Oft können myofunktionelle Dehnübungen und die Dentosophie-Therapie die Beweglichkeit so weit verbessern, dass ein korrektes Schlucken wieder gelingt. Manchmal ist ergänzend eine kleine Lösung des Bandes sinnvoll.
10. Warum empfehlen Sie eine Omega-3-Diagnostik?
Muskeln und Nerven brauchen für ihre Anpassung eine gute biochemische Umgebung. Eine ungünstige Omega-3/Omega-6-Ratio kann auf stille Entzündungen im Gewebe hindeuten, die die muskuläre Koordination beeinträchtigen können. Wir nutzen die Omega-3-Diagnostik, um zu prüfen, ob Ihr Körper die Voraussetzungen mitbringt, die neuen Muster gut zu verinnerlichen. Das ersetzt kein Training, kann es aber unterstützen.
11. Führt falsches Schlucken zu Verdauungsproblemen?
Indirekt ja. Korrektes Schlucken ist der Abschluss eines guten Kauvorgangs. Wenn die Zungenmotorik gestört ist, wird die Nahrung oft nicht ausreichend eingespeichelt und zerkleinert. Zudem schlucken Menschen mit viszeralem Muster häufig vermehrt Luft (Aerophagie), was zu Blähungen und Unwohlsein führen kann. Durch die Korrektur des Schluckmusters harmonisiert sich oft der gesamte Prozess der Nahrungsaufnahme.
12. Wie integriere ich Schluckübungen in den Alltag?
Die Übungen sind kurz und brauchen kaum Extrazeit: beim Zähneputzen, beim Warten an der Ampel, beim Kochen. Der Balancer wird nachts und etwa eine Stunde tagsüber getragen. Wir geben Ihnen konkrete Ankerpunkte für den Tag, damit das Training fast nebenher läuft.
13. Hängt falsches Schlucken mit Schnarchen zusammen?
In vielen Fällen ja. Ein falsches Schluckmuster geht fast immer mit einer tief liegenden Zunge einher. Im Schlaf erschlafft diese Muskulatur weiter – die Zunge kann in den Rachen zurückfallen und die Atemwege verengen. Indem wir die Zunge kräftigen und ihr beibringen, am Gaumen zu ruhen, werden die Atemwege freier. Viele Patienten berichten von deutlich ruhigerem Schlaf, sobald die Zunge nachts ihre korrekte Position hält.
14. Unterstützen ätherische Öle das Schlucktraining?
Dr. Strijbos-Rütten setzt ergänzend Doterra-Öle ein, um die Muskulatur im Hals- und Kieferbereich zu lockern. Ein verspanntes System lernt neue Bewegungsmuster schwerer. Wenn die Nackenmuskulatur entspannter ist, fällt es der Zunge leichter, die korrekte Wellenbewegung beim Schlucken auszuführen. Die Öle ersetzen keine Behandlung – sie können aber die Therapie ergänzen.
15. Leiden Sie unter starkem Würgereiz?
Dann liegt dem nahezu immer eine falsche Zungenlage zugrunde. Patienten, die eine engmaschige zahnmedizinische Betreuung benötigen und bei denen der starke Würgereiz eine große Hürde darstellt, profitieren deutlich davon.
16. Was ist der erste Schritt, wenn ich mein Schluckmuster prüfen lassen möchte?
Vereinbaren Sie einen Termin für eine funktionelle Erstberatung. Dr. Ruth-Sara Strijbos-Rütten nimmt sich Zeit für die Analyse Ihrer orofazialen Funktionen: Zungenbeweglichkeit, Schluckmuster sowie die Auswirkungen auf Biss und Haltung. Sie erhalten eine ehrliche Einschätzung und einen Therapieplan, der zu Ihrer Situation passt. Telefon: 030-91202161.
Quellen und weiterführende Informationen
DGMyo (Deutsche Gesellschaft für Orofaciale Myofunktion) – Leitfäden zum Schluckmuster.
Das infantile Schluckmuster und dessen Bedeutung in der Kieferorthopädie (ZWP online).
GZM – Internationale Gesellschaft für ganzheitliche Zahnmedizin.
Sämtliche Quellen sind frei verfügbar und basieren auf Fachliteratur und Materialien medizinischer Fachgesellschaften.
Private und gesetzliche Krankenkassen übernehmen nicht alle zahnärztliche Leistungen. Beachten Sie bitte unseren Zuzahlungshinweis. Ihre Erstuntersuchung ist immer kostenfrei.